Wichtige Orte meiner Kindheit

Geburtsort

Eppendorfer Krankenhaus

Geburtshaus

Schottmüllerstr. 40

Schule Schottmüllerstraße

Karstadt Eppendorf.

Bei Regen haben wir Straßenkinder gerne dort gespielt.

"Aale-Aale" hat häufig vor dem Eingang von Karstadt Eppendorf gesessen.

Konditorei Lindtner seit 1944
Konditorei Lindtner seit 1944

Letzte Aktualisierung:

17.02.2016

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Verkehrsmittel

Die Verkehrsmittel der 1950er Jahre haben mich sehr beeindruckt. Ich musste dann nicht laufen. Zufußgehen war sehr verbreitet, um Fahrgeld zu sparen. Mir hat das nicht gefallen.

Kinderwagen

Kinderwagen 1948
Kinderwagen 1948

Mit diesem Gefährt bin ich viel rumgekommen in Eppendorf.

Es wurde gebraucht gekauft von meinen Eltern. Die fehlenden Räder wurden gegen die Lieblingspuppe meiner Mutter eingetauscht.

Eine Käthe-Kruse-Puppe namens Horst. Viele Jahre später habe ich sie ersetzt.

Alsterdampfer

Mit dem Alsterdampfer mit Mamma
ins Alsterhaus ... Stoff kaufen.

Ein häufiges Vergnügen. 

Alsterdampferschaffner 1949
Alsterdampferschaffner 1949

Alsterdampferschaffner waren Akrobaten. Wenn die Alsterdampfer überfüllt sind, müssen die Schaffner das Fahrgeld von Außen kassieren.

An jedem Anleger mussten sie auf den Steg springen und mit einem Tampen kurzzeitig das Schiff festmachen. Sehr eindrucksvoller Beruf!

Genausogut hat mir auch Kohlenträger, Ascheimermann, Eismann und Bierkutscher gefallen.

 

... fahrn, fahrn, fahrn mit der Straßenbahn

© Norbit/Wikipedia
© Norbit/Wikipedia
Straßenbahn 1958
Straßenbahn 1958

Berufsverkehr am Rathausmarkt. Deshalb zwei Beiwagen.

Straßenbahnbriefkasten 1951 © Rolf-Fredrik Matthaei
Straßenbahnbriefkasten 1951 © Rolf-Fredrik Matthaei

Von 1949 bis 1958 gab es am Heck der Straßenbahnen Briefkästen. Sie wurden dann am Hauptbahnhof oder Stephansplatz geleert. Eine Maßnahme zur Beschleunigung des Briefverkehrs. Oft habe ich mit meinem Vater am Eppendorfer Marktplatz abends einen Brief eingeworfen.

© Rolf-Fredrik Matthaei
© Rolf-Fredrik Matthaei

Von 1928 bis 1968

war dieser Beiwagen in Betrieb.

Fahrscheindrucker © Rolf-Fredrik Matthaei
Fahrscheindrucker © Rolf-Fredrik Matthaei

Ab 1950 druckte der Schaffner die Fahrscheine mit seinem Fahrscheindrucker. Auf der Wählscheibe stellte er den Preis ein, betätigte die Kurbel und riss den gedruckten Fahrschein von der Rolle ab. Die Schaffner hatten über die eine Schulter die Schaffnertasche mit Galoppwechsler hängen. Über die andere Schulter lief der Halteriemen für den Fahrscheindrucker.

 

Galoppwechsler © Rolf-Fredrik Matthaei
Galoppwechsler © Rolf-Fredrik Matthaei

Der Schaffner konnte mit seinem "Galoppwechsler" sehr schnell das Rückgeld abzählen und herausgeben: In den Metallröhren befinden sich die verschiedenen Geldmünzen. Unten an jeder Röhre sind 2 Tasten übereinander angeordnet. Die obere Taste gab bei einmaliger Betätigung 5 Münzen frei, die untere Taste 1 Münze.

Währungsreform 1948. Mein Geburtsjahr.
Währungsreform 1948. Mein Geburtsjahr.

Das neue Geld hat für mich natürlich keine Rolle gespielt. Trotzdem kann ich mich an die Scheine gut erinnern. Vorbild waren die noch heute gültigen US-Dollar. Schöner als die heutigen Euros sind sie allemal.

Hochbahn

Bahnsteig Kellinghusenstraße 1958
Bahnsteig Kellinghusenstraße 1958
Bahnhof Kellinghusenstraße  © Heidas/Wikipedia
Bahnhof Kellinghusenstraße © Heidas/Wikipedia

So schön ist der Bahnhof ohne den Kioskanbau, der das Gesamtbild verschandelt.

Fußgänger

Eppendorfer Landstraße 1953
Eppendorfer Landstraße 1953

Spaziergang mit Pappa. Ledermäntel waren damals totschick.

Ich wirke nicht so, als wolle ich noch weite Wege gehen.

 

Fahrrad 1950
Fahrrad 1950

Fahrräder waren zu der Zeit keine Selbstverstänlichkeit. Meine Eltern hatten aber beide eines. Ich saß bei Ausflügen in einem Körbchen vor dem Lenker Meiner Mutter.

Auf der Rückfahrt bin ich meist eingeschlafen. Ein sehr schöner Schlaf.

Schottsche Karre

Die Schottsche Karre war in der Nachkriegszeit äußerst populär. Mit ihrer

Hilfe wurden vielerlei Lasten befördert. Man konnte sie mieten und seinen

Umzug machen.